Jonglage mit Christian

Jonglage am Dienstag

Christian Meyn-Schwarze und Annika  Rasche bieten jeden Dienstag von 10:00 bis 11:00 und von 11:00 bis 12:00 zwei Gruppen Jonglage für Jedermann im Vereinshaus an.  

Adresse: Ohligser Weg 41, 40723 Hilden.


Anmeldung zur Jonglage Gruppe

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Zum Thema „Jonglieren“

 von Christian Meyn-Schwarze

 

Jonglieren schaltet das Gehirn ein - lernen in jedem Alter

 

 

 

Jonglieren trainiert folgende körperlichen Fähigkeiten:

 

-     Reflexschulung

-     Reaktionsschnelligkeit

-     Geschicklichkeit

-     Peripheres Sehvermögen (aus dem Augenwinkel schauen)

-     Auge-Hand-Koordination

-     Rhythmusgefühl

 

 

Jonglieren wirkt sich positiv auf geistige Fähigkeiten und seelisches Wohlbefinden aus.

 

 

Jonglieren

 

-     fördert das Konzentrationsvermögen

-     hilft beim Stressabbau

-     erhöht die Frustrationstoleranz

-     stärkt das Durchhaltevermögen

-       stärkt das Selbstbewusstsein

 

In Projekten trainieren wir einzeln oder in der Gruppe mit:

Jongliertüchern, Jonglierbällen, Keulen,

Devilsticks (fliegende Stäbe), Diabolos

gelben Halbröhren und Bocciakugeln (Pipe-Juggling)

 

Ergänzend mit chinesischen Tellern und mit Pois.

 

 

 

Auszug aus:

„Mit der Schwerkraft spielen – Jonglieren als aktive Pause & als lebendiges Modell des Lernens in Training und Weiterbildung“ von Elisabeth Beck

 

Welche Effekte können Sie für sich selbst vom Jongliertraining erwarten?
Sie werden bei Ihren Übungen feststellen, dass Sie innerhalb weniger Minuten vollkommen entspannt und dabei hellwach, frisch und konzentriert sind. Der Stress hat keine Chance mehr. Sollten Sie zuvor mit Problemen beschäftigt gewesen sein, haben Sie nach dem Training genau den Abstand, der die Suche nach konstruktiven Lösungen erst möglich macht. Bereits nach wenigen Minuten werden Ihre Augen wunderbar entspannt sein. Wenn Sie viel am Schreibtisch oder sogar am Computer arbeiten, sind Jonglierpausen geradezu ideal.

 

Fragt man jonglierende Menschen: "Wozu sollte ich jonglieren lernen, was habe ich eigentlich davon?", können wir auf zwei scheinbar gegensätzliche Grundeinstellungen treffen. Die einen werden eine lange Liste von erstaunlichen Effekten aufzählen, während die anderen meinen, Jonglieren sei ein Spiel oder auch eine spielerische Kunstform und somit Selbstzweck. Jonglieren mache eben Spaß und das sei Grund genug, es zu tun. In dem Büchlein „Mit der Schwerkraft spielen“ wird versucht, beide Ideen zusammenzubringen und der Frage nachgehen, inwieweit die Wirkungen der Jonglage in Wechselbeziehung zu ihrem Spielcharakter stehen.

Wenden wir uns zunächst den hilfreichen, gesundheitsfördernden, oft sogar heilenden Auswirkungen des Jongliertrainings zu. Diese sind innerhalb der beiden letzten Jahrzehnte immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit von Pädagogen und Therapeuten gerückt.

Im pädagogischen Bereich wird Jonglieren als spannende und fröhliche Bewegungsübung mit "Nebenwirkungen" eingesetzt:
- Konzentrationsvermögen und Ausdauer werden gesteigert,
- körperliche und geistige Flexibilität werden trainiert,
- Grob- und Feinmotorik werden verbessert,
- das Rhythmusgefühl wird geschult.

Jonglieren kann ...
- ... den Bewegungsdrang hypermotorischer Kinder kanalisieren,
- ... die Freude an der Bewegung bei ängstlichen oder übergewichtigen Kindern wecken,
- ... einen konstruktiven Umgang mit Fehlern vermitteln,
- ... die Kreativität anregen,
- ... das Lernen lehren,
- ... die allgemeine Lernmotivation erhöhen und das Selbstvertrauen stärken.

 

Prävention kann sich lohnen

Es gibt zahlreiche Faktoren, die Demenzerkrankungen begünstigen. Dazu zählen erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht und zu hoher Blutdruck. Auch Raucherinnen und Raucher sind mehr gefährdet als andere. Doch wer bewusst und gesund lebt, kann das Demenz-Risiko senken. Eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung spielen eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Genauso wichtig ist es aber, neben Schule, Ausbildung und Beruf Hobbys nachzugehen und den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen. Denn das menschliche Gehirn braucht Reize und Anstöße, um leistungsfähig zu werden und zu bleiben. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass körperlich fitte und geistig rege Menschen seltener demenzkrank werden. Vorbeugung lohnt sich also.

Richtige Ernährung für Körper und Gehirn

Mediterrane Ernährung scheint vor Alzheimer und anderen Formen der Demenz zu schützen. Viel Obst, Gemüse, Fisch, Olivenöl und Vollkornbrot sollten deshalb auf dem Speiseplan stehen. Schweinefleisch und Milchprodukte wie fetter Käse und Butter sind dagegen nur in Maßen zuträglich. Wer so auf seine Ernährung achtet, kann in der Regel auf zusätzliche Vitamin-, Folsäure- und Fischölpräparate verzichten.

In Bewegung bleiben

Regelmäßige Bewegung fördert das körperliche Wohlbefinden und bringt das Gehirn auf Touren. Das gilt nicht nur für junge Menschen. Auch Seniorinnen und Senioren sollten Sport treiben, selbst wenn sie bisher keinen Wert darauf gelegt haben. Altersgerechte Angebote gibt es in fast jeder Gemeinde. Wichtig ist es aber auch, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Zum Briefkasten muss niemand mit dem Auto fahren.

Geistige Fitness für das Gehirn

Wer in Beruf und Freizeit geistig rege ist, hat ein geringeres Risiko, später demenzkrank zu werden. Bis weit ins Rentenalter tragen kulturelle Aktivitäten, mathematische Knobeleien oder kreative Hobbys dazu bei, ein gutes Gedächtnis zu bewahren. Aber auch bei alltäglichen Verrichtungen können wir unser Gehirn trainieren. Je früher wir damit anfangen, desto besser.

Soziale Aktivitäten pflegen

Soziale Aktivitäten tragen nachweislich dazu bei, das Demenz-Risiko zu senken. Wer sich regelmäßig mit anderen Menschen austauscht, der fordert das Gehirn auf besonders vielfältige Weise und hält es in Schwung. Die Forschung weiß heute: Je mehr wir unter Leute gehen und uns gemeinschaftlich einbringen, desto größer ist unsere Chance, auch im Alter geistig fit zu sein.